Autor: Kerstin Herbert

Ankündigung: Aktion „Zufallsbuch“

Auf meinen Social Media-Kanälen habe ich es schon vor einer Weile angekündigt. Auf dem Blog bin ich nun auch endlich so weit, Euch mit aufgeregter Vorfreude meine Aktion „Zufallsbuch“ vorstellen zu können. Im Februar werde ich einen Testballon starten und schauen, was daraus wird. Ich hoffe, sie findet ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aber vielleicht sollte ich einmal von vorne anfangen. In meiner BuchbloggerInnen-Bubble begegnete ich in den letzten Monaten immer wieder dem Wunsch nach einer buchbezogenen Aktion wie dem Media Monday von Medien Journal. Bei diesen Formaten stellt ein Blog regelmäßig – meistens ist es wöchentlich – eine bestimmte Frage, die dann andere Blogs aufgreifen und beantworten können (und sollen). Der Nutzen dabei ist nicht nur die bessere Vernetzung und Sichtbarkeit der teilnehmenden Blogs. Diese Aktionen helfen auch, beim regelmäßigen Bloggen, in dem sie die Themen quasi „frei Haus“ liefern. Obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – ich selbst in den letzten Monaten ohne festen Redaktionsplan unterwegs bin, schwirrt mir schon lange eine eigene Version hierzu durch den Kopf. Und weil ich aus …

Rezension #145: „City on fire“ von Garth Risk Hallberg

Über Garth Risk Hallbergs „City on fire“ wurde bereits vor dem Erscheinen der deutschen Übersetzung viel geschrieben. Die sagenhafte Summe von 2 Millionen US-Dollar bekam der Autor für diesen Roman als Vorschuss. Als dann das Hardcover auch bei uns erschien, waren nahezu alle Literaturkritiker aus dem Häuschen. Mich schreckten jedoch zunächst die mehr als 1.000 Seiten ab, die das Werk umfasst. Das änderte sich erst, als ich im November das Taschenbuch und die ungewöhnliche Gestaltung des Romans entdeckte. Wenn auf dem Klappentext gleich zwei Lieblingsautoren zu finden sind – nämlich Stephen King, der den Roman mit Dickens` Werken vergleicht -, spricht vieles dafür, dass man ein zukünftiges Lieblingsbuch in den Händen hält. Tatsächlich war ich so neugierig auf „City on fire“, dass ich dafür sogar – Stephen King möge es mir nachsehen – meine aktuelle Lektüre („Insomnia“) unterbrach. Bereut habe ich es nicht. Worum geht es? Beschreibung des Verlags: Neujahr 1977. Ein Schneesturm zieht über New York, Feuerwerk erleuchtet den Himmel und im Central Park fallen Schüsse. Die Ereignisse der Nacht bringen eine Gruppe unvergesslicher Menschen …

Das war’s … 2017 – (m) ein Jahresrück- und -ausblick in 5 Büchern

Kaum liegt Weihnachten hinter uns, beginnt auch schon wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Natürlich darf der auch hier nicht fehlen. Aber keine Angst. Ich werde euch nicht mit der Anzahl der von mir gelesenen Büchern oder ähnlich ermüdender Statistiken langweilen. Bei diesem Rückblick auf das Bücherjahr 2017 komme ich mit nur 4 Büchern aus. Bücher Nr. 5 gibt zudem einen Ausblick auf das nächste Jahr. Die fünf Fragen, anhand derer ich das Bücherjahr Revue passieren lasse, habe ich mir dabei nicht selbst ausgedacht. Vielmehr nehme ich damit an der BuchSaiten-Blogparade teil, die bei Petzi von Die Liebe zu den Büchern veranstaltet wird. Bis zum 6. Januar habt Ihr noch Zeit, Euch mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen.   Bevor ich diese Frage beantworte, sollte ich vielleicht zuerst kurz erklären, warum ich überhaupt Bücher lesen, von denen ich mir nur wenig verspreche. Eigentlich lese ich ja nach dem Motto „Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher“. Ausnahmen mache ich aber gelegentlich für „Bücher, die man gelesen haben sollte“. Mehr oder weniger aus Pflichtgefühl. So kam …

Frauen in der Automobilgeschichte

Der Motorsport ist eine heute eine fast rein männliche Domäne. Nur wenige Frauen wie etwa Jutta Kleinschmidt konnten sich erfolgreich am Steuer eines Autos einen Namen machen. Immerhin gehören autofahrende Frauen heute in den meisten Ländern im Alltag zur Normalität. In den Anfängen des Autos jedoch waren sie eine echte Seltenheit. Umso mehr erstaunte es mich daher, als ich entdeckte, dass ausgerechnet Frauen wichtige Meilensteine in der Automobilgeschichte setzten. Auf das Thema aufmerksam wurde ich durch eine Fernseh-Dokumentation, die ich im Sommer mit meinem Mann gesehen habe Heidi Hetzer – mit fast 80 Jahren in einem Oldtimer einmal um die Welt Darin ging es um Heidi Hetzer, die 2015 im Alter von 78 Jahren zu einer Reise um die Welt aufbrach. In einem Hudson Great Eight mit dem Baujahr 1930. Zwei Jahre brauchte sie für dieses Abenteuer. Mich faszinierte diese Frau und ihre Geschichte, die auf mich einen beeindruckend willensstarken, toughen und unabhängigen Eindruck machte. Eine Frau aus Stahl, die mit ihren fast 80 Jahren so manchen ihrer deutlich jüngeren, männlichen Begleiter alt aussehen ließ. …

Eine Weihnachtssocke voller buchiger Geschenketipps

In diesem Jahr habe ich die große Freude und Ehre, am Blogger-Adventskalender der lieben Mona vom Blog Tintenhain teilnehmen zu dürfen. Wie schon in den vergangenen Jahren durften auch in 2017 wieder 24 Buchblogger eine Weihnachtssocke gestalten. Meine ist prall gefüllt mit buchigen Geschenketipps, die jedes Leserattenherz höher schlagen lassen. Bücherwürmer zu beschenken ist eigentlich ganz einfach, denn mit einem Buch liegt man immer richtig. In der Umsetzung stellt das viele jedoch vor echte Probleme, denn das Bücherregal ist voll und der Stapel ungelesener Bücher hoch. Wie also soll man da ein Buch finden, das nicht nur gefällt sondern das der oder die Beschenkte auch noch nicht hat? Zum Glück gibt es aber wunderschöne Sonderausgaben beliebter Klassiker und eine Menge anderer buchiger Sachen, mit denen man bei jedem Bücherfan garantiert richtig liegt. Meine diesjährigen persönlichen Favoriten, um sich selbst oder andere Bücherwürmer damit zu beschenken, habe ich Euch hier einmal zusammengetragen: „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens Keine Weihnachten ohne Charles Dickens! Das gilt zumindest für mich. Seine Geschichte um den knauserigen, ewig schlecht gelaunten Ebeneezer …

Auf einen Tee mit Biografienblogger und -autor Gernot Uhl

Endlich darf ich Euch mal wieder ein Interview präsentieren. Zu Gast habe ich dazu Gernot Uhl, Biografien-Blogger „Eulengezwitscher“ und Autor der E-Book-Reihe „Bibliothek der Wagemutigen“, aus der ich Euch >>hier<< bereits die seine Westwood-Biografie vorstellte. Gernot Uhl ist Jahrgang 1980 und promovierter Politikwissenschaftler. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt er im Nahetal am Hunsrück. Schon seit seiner Kindheit sind Lebensgeschichten seine Leidenschaft. Ich habe mit ihm über die Faszination Biografie, seine eigene Buchreihe und das Für und Wider von E-Books gesprochen. Über die Faszination an Biografien Gernot, was genau fasziniert dich so sehr an außergewöhnlichen Biografien? Der Perspektivwechsel. Beim Lesen von Biografien kannst Du die Welt durch andere Augen sehen. Lebensgeschichten mitzuerleben, mich auf ungewohnte Perspektiven einlassen und meine eigene Sicht der Dinge mal hintenanzustellen – das macht für mich die Faszination an Biografien aus. Bei so viel Leidenschaft für Lebensgeschichten, gibt es doch bestimmt eine Biografie, die du mir besonders an Herz legen kannst – neben deinen eigenen Büchern natürlich. Dann empfehle Dir das Buch „Helga“ aus dem Krüger-Verlag. (Anmerkung: Verlinkt ist …

Die Lovelybox Special Edition des Diogenes Verlag

Wer einem meiner Social Media-Kanäle folgt, hat bereits erfahren, dass ich im vergangenen Monat glückliche Gewinnerin einer Lovelybox der Special Edition des Diogenes Verlag bin. Auf Instagram gab es in den Stories ein Live Unboxing und Fotos im normalen Feed. Auch auf meiner Facebookseite und Twitter habe ich Euch mit Fotos vom Inhalt versorgt. Mittlerweile habe ich alle drei Bücher der Lovelybox gelesen und dachte, ich stelle Euch hier nicht nur die Bücher kurz vor, sondern lasse Euch bei der Gelegenheit auch gleich noch wissen, was ich von diesen hielt. Außerdem habe ich eine kleine Verlosung für Euch im Gepäck. – Zu der kommen wir aber erst später. Auf Facebook einige fragten, wie ich eigentlich an die Lovelybox herankam. Also beginne ich mal ganz am Anfang. Wie kommt man an eine Lovelybox? Jeden Monat verlost Lovelybooks eine Themenbox mit drei Bücher. Dabei wird lediglich das  Thema vorab verraten. Der Inhalt der Box, also die einzelnen Titel, bleiben eine Überraschung. Um an der Verlosung teilzunehmen, muss man ein Formular ausfüllen. Darin werden vor allem die Social Media-Kanäle …

Nicht ohne mein Smartphone!

Vergangenen Freitag hatte einen unfreiwilligen Offline-Tag. Ich war morgens so in Eile, dass ich vergessen hatte, mein Smartphone einzupacken. Zuerst war ich tatsächlich einen Moment versucht, umzukehren und lieber den Zug zu verpassen und zu spät ins Büro zu kommen, als den ganzen Tag ohne Handy unterwegs zu sein. Dann aber dachte ich, es könne ja wohl nicht so schwer sein, mal einen Tag ohne das Teil auszukommen. Wirklich brauchen tue ich es ja schließlich eh nur höchst selten. Meine Erfahrungen an diesem Tag waren aber ernüchternd – und etwas erschreckend. Meine bisherigen Digital Detox Maßnahmen und Erfahrungen Schon seit ein paar Monaten betreibe ich ganz bewusst Digital Detox. Dazu reichten ein paar einfache Maßnahmen, die meinen Alltag jedoch deutlich entspannt und von unnötigem Stress befreit haben. Ich habe zum Beispiel alle Apps auf meinem Smartphone so eingestellt, dass ich keine Mitteilungen mehr auf dem gesperrten Bildschirm angezeigt bekomme. Auch die Hinweistöne habe ich ausgeschaltet. Seitdem kann ich mich deutlich besser konzentrieren. Denn ich konnte mir noch so sehr vornehmen, mich nicht von jedem Like …