Buchliste, Frauenleserin
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Bücher von Frauen, die man gelesen haben muss

Die meisten Bücher lese ich und vergesse sie mehr oder weniger schnell wieder. Als Unterhaltungs- und Vielleserin ist das wohl normal. Selbst Bücher, die ich gerne und mit Begeisterung las, verblassen irgendwann doch wieder. Aber von Zeit zu Zeit stoße ich auch auf ein Buch, das ich auch noch nach Jahren in bester Erinnerung habe. Einen Teil dieser Bücher habe ich hier zusammengetragen. Wie immer bei mir gehen Genre und Themen bunt durcheinander. Zwei Dinge ist allen Büchern aber gemeinsam: es sind echte Lieblingsbücher und sie sind alle von Frauen geschrieben.

„Binewskis. Verfall einer radioaktiven Familie“ von Katherine Dunn

„Binewskis – Verfall einer radioaktiven Familie“ ist ein Buch, wie ich es in dieser Form noch nie gelesen habe. Es verdient eine eigene Kategorie, denn es ist gleichzeitig Horror, Gesellschaftskritik und Familienroman – und auch gar nichts davon. Die Geschichte entwickelt einen solchen Sog, dass ich das Buch am liebsten am Stück durchgelesen hätte. Am Ende blieb ich atemlos, verwirrt, tief bewegt und nachdenklich zurück.

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„Frankenstein. Der moderne Prometheus“ von Mary Shelley

Bereits vor 200 Jahren erschien „Frankenstein. Der moderne Prometheus“ von Mary Shelley. Ein Buch, dass vollkommen zu Recht zu den Klassikern der Literatur zählt. Bis heute ist das Monster Inspiration für zahlreiche Comicserien und Filme, aber auch beliebtes Halloweenkostüm. Dabei hat das Werk so viel mehr zu bieten als nur Gruselfaktor. Es ist eines der ersten Science Fiction-Bücher und spricht Themen an, die auch heute noch erschreckend aktuell sind.

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„I am Malala“ von Masala Yousefzai

„I am Malala“ zeichnet ein ausdifferenziertes Bild vom „Kampf gegen den Terror“. Das Vorgehen der amerikanischen wie pakistanischen Regierung wird ebenso kritisiert, wie die Forderungen der Taliban. Es wird Verständnis dafür geweckt, weshalb diese islamistische Organisation so großen Zuspruch finden konnte, ohne irgendwas entschuldigen zu wollen. Gerade in Zeiten von Pegida und anderen rechtsradikalen, fremdenfeindlichen Bewegungen setzt „I am Malala“ ein wichtiges Zeichen, dass nicht alle Menschen muslimischen Glaubens, religiöse Fanatiker sind.

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„Die geheimen Leben des Frauen des Baba Segi“ von Lola Shoneyin

„Die geheimen Leben der Frauen des Baba Segi“ ist gleichzeitig eine Analyse der Funktionsweisen einer polygamen Vernunftsehe und eine gute Einführung in die nigerianische Gesellschaft. Der Roman ist humorvoll, klug und frech und damit perfekte Leseunterhaltung. Vor allem in der Charakterzeichnung beweist Shoneyin sehr viel Feingefühl und Empathie. Es machte mir eine diebische Freude, mitanzusehen, wie die zunächst scheinbar so klaren Grenzen zwischen Täter und Opfer nach und nach verwischen. Ein echter Geheimtipp.

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„Ehre“ von Elif Shafak

In Ehre lässt Elif Shafak ihre Leser tief in eine fremde Kultur blicken. Ihr gelingt es, das Thema Ehrenmord so darzustellen, dass es auch für Westeuropäer verständlich wird. Durch das geschickte Verweben von unterschiedlichen Zeitsträngen, Handlungsebenen und Erzählperspektiven entsteht ein kluger und komplexer Roman, der die Hintergründe, Einflüsse und Denkmuster, die zu so einer Tat führen, aufzeigt, ohne bestimmte Personen per se als schlecht oder böse zu verurteilen.

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„Die Gestirne“ von Eleanor Catton

„Die Gestirne“ überzeugt mit einer spannenden, meisterhaft erzählten Handlung, in der es auch nicht an einer Prise Humor fehlt. Die Art, wie der Leser hier häppchenweise einzelne Lösungsbausteine serviert bekommt, die ihrerseits wieder neue Fragen aufwerfen, gefiel mir gut. Auch mit den ausführlich dargestellten, komplexen Charakteren beweist Catton ihre erzählerisches Können. Es entstehen immer wieder verblüffende, spannende Wendungen, die es schwer machen, das Buch aus der Hand zulegen. Durch den auktorialen Erzähler, der den Leser direkt anspricht und einbezieht, und die gelungene Wortwahl versetzt Eleanor Catton ihre Leser auch sprachlich in das 19. Jahrhundert, in dem „Die Gestirne“ spielt.

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„Gone Girl“ von Gillian Flynn

„Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist ein spannungsreicher, nervenaufreibender, intelligenter und origineller Ehethriller. Er bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte entwickelt sich schnell zum aufreibenden Nervenkrieg. Flynn beherrscht das Verwirrspiel mit den Leser*innen meisterhaft.

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… to be continued …

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