Fantasy, kurz & gut, Roman
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Die Lovelybox Special Edition des Diogenes Verlag

Wer einem meiner Social Media-Kanäle folgt, hat bereits erfahren, dass ich im vergangenen Monat glückliche Gewinnerin einer Lovelybox der Special Edition des Diogenes Verlag bin. Auf Instagram gab es in den Stories ein Live Unboxing und Fotos im normalen Feed. Auch auf meiner Facebookseite und Twitter habe ich Euch mit Fotos vom Inhalt versorgt. Mittlerweile habe ich alle drei Bücher der Lovelybox gelesen und dachte, ich stelle Euch hier nicht nur die Bücher kurz vor, sondern lasse Euch bei der Gelegenheit auch gleich noch wissen, was ich von diesen hielt.

Außerdem habe ich eine kleine Verlosung für Euch im Gepäck. – Zu der kommen wir aber erst später. Auf Facebook einige fragten, wie ich eigentlich an die Lovelybox herankam. Also beginne ich mal ganz am Anfang.

Wie kommt man an eine Lovelybox?

Jeden Monat verlost Lovelybooks eine Themenbox mit drei Bücher. Dabei wird lediglich das  Thema vorab verraten. Der Inhalt der Box, also die einzelnen Titel, bleiben eine Überraschung. Um an der Verlosung teilzunehmen, muss man ein Formular ausfüllen. Darin werden vor allem die Social Media-Kanäle abgefragt. Danach heißt es dann hibbeln und Daumen drücken. Wer keine Lovelybox verpassen will, meldet sich am besten zum Newsletter an. Das habe ich auch getan.

Ich selbst nehme nicht an jeder Verlosung teil, sondern nur dann, wenn mich das Thema auch wirklich interessiert. Nun hat es zum ersten Mal auch mit einem Gewinn geklappt. Seid also nicht traurig, wenn ihr nicht gleich beim ersten Mal unter den Glücklichen seid.

Was war in meiner Lovelybox Special Edition des Diogenes Verlag?

In der Lovelbox Special Edition des Diogenes Verlag waren nicht nur drei interessante Bücher, sondern auch einige Goodies: Postkarte, ein Button von Muffy – den Maskottchen des Diogenes Verlags – und Lesezeichen von Lovelybooks. Außerdem hatte der Verlag auch noch seine tollen roten Notizbücher in allen drei Größen beigelegt, aber dazu später mehr. Jetzt möchte ich Euch erst einmal die Bücher vorstellen – den Kern der Lovelybox. Ich werde dies in der Reihenfolge tun, in der ich sie auch gelesen habe.

„Vintage“ von Grégoire Hervier

„Vintage“ ist ein gleichermaßen kriminalistischer und musikalischer Roadtrip. Kernstück ist eine legendäre Gitarre, um die sich zwar einige Mythen ranken, deren Existenz aber nie wirklich bewiesen wurde. Diesen Beweis soll nun Thomas Dupré beschaffen. Die Suche für den Musikjournalisten und Gitarristen einmal um den Globus und nahezu durch die gesamte Gitarrenmusikgeschichte.

Die geschickte Kombination aus musikgeschichtlichen Fakten und spannender Handlung hat mir gut gefallen. Ich mag handgemachte Musik, bin großer Beatles-Fan und habe selbst lange Zeit Gitarre gespielt. Mit diesem Thema rannte der Diogenes Verlag bei mir also offene Türen ein. Leider hält Grégoire Hervier seinen ursprünglichen Ansatz nicht konsequent durch. Irgendwie knapp nach der Hälfte kippt das Buch thematisch etwas und wird zur Erkundung der Lebensgeschichte eines nahezu unbekannten Musikers, der die sagenumwobene Gitarre besessen haben soll. Das ist zwar sehr spannend; zumal die Geschichte eines Menschen natürlich mehr Raum für Emotionen und ähnliches lässt. Dennoch habe ich das Buch dadurch als etwas inkonsistent wahrgenommen. Auch die Tatsache, dass am Ende tatsächlich alle begonnenen Fäden wieder aufgenommen und zusammengeführt werden, konnte diesen Gesamteindruck nicht ganz wieder gutmachen. – Und wo ich gerade vom Ende schreibe: das war mir dann doch eine Spur zu konstruiert und mystifiziert, ohne das es dem meines Erachtens bedurft hätte. Dennoch: Ein Mustread für alle Rock´n´Roll- und Gitarren-Fans.

„Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann

Über „Palast der Finsternis“ habe ich mich am meisten gefreut. Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich Stefan Bachmanns ersten Roman „Die Seltsamen“ las. Es war mein erster Steampunk-Roman und er gefiel mir – trotz einiger Schwächen – ganz gut. Leider ist Stefan Bachmann mit „Palast der Finsternis“ dem Steampunk-Genre nicht treu geblieben. Im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch ist aber auch „Palast der Finsternis“, in de eine Gruppe Jugendlicher den Weg aus einem unterirdischen, labyrinthartigen Palast finden muss, in dem zahlreiche Schrecken, Gefahren und Fallen lauern.

Den Einstieg in den Roman fand ich schwierig. Stefan Bachmann wählte eine pubertierende Jugendliche als Ich-Erzählerin, die mir mit ihrer trotzigen Art anfangs tierisch auf die Nerven ging. Das änderte sich erst als die Jugendgruppe im unterirdischen Palast ankommt. Problematisch fand ich auch, dass Stefan Bachmann seine Leser sehr lange Zeit über die Hintergründe, Motive und Gründe im Unklaren lässt. Auch wenn alle Rätsel in „Palast der Finsternis“ am Ende aufgelöst werden, hätte ich mir doch zu Beginn etwas mehr Substanz gewünscht. Den mageren inhaltlich-logischen Grundaufbau des Buchs gleicht Stefan Bachmann durch einen durchgehend hohen Spannungsbogen aus, der mich trotz allem bereits im ersten Kapitel packte und dann nicht mehr losließ. Hinzu kommen die zahlreichen Gruselelemente, die mich bestens unterhielten. Allzu viel über Inhalt und Logik des Ganzen sollte man aber nicht nachdenken. Darum geht es bei Gruselgeschichten ja aber auch nicht. Insgesamt fand ich „Palast der Finsternis“ besser als „Die Seltsamen“ und kann es allen, die sich wie ich gerne gruseln, nur wärmstens empfehlen.

„Wie man es vermasselt“ von George Watsky

George Watsky ist preisgekrönter Poetryslammer und Hip Hop / Jazz-Musiker. „Wie man es vermasselt“ ist eine Sammlung verschiedener Kurgeschichten, mit denen der Autor nun sein Prosadebüt gibt.

Für mich ist „Wie man es vermasselt“ das schwächste der drei Bücher der Lovelybox. Zwar besitzt George Watsky einen erfrischend originellen Umgang mit Worten und einen charmanten Witz, der mich durchaus zum Schmunzeln brachte. Den meisten seiner Kurzgeschichten fehlte mir jedoch das gewisse etwas, die individuelle Note oder der überraschende Wendepunkt. Das ist schade, denn inhaltlich hat George Watsky durchaus etwas zu sagen und lässt auch einen feinen (Selbst-)Beobachtungssinn erkennen. Dennoch fand ich „Wie man es vermasselt“ recht durchschnittlich. Ein Buch, das man meiner Meinung nach lesen kann, aber nicht muss. Den Namen George Watsky sollte man aber aber dennoch im Hinterkopf behalten. Mich würde es nicht wundern, wenn man später noch mehr von ihm hören würde.

Gewinnspiel

Wie bereits beschrieben enthielt die Lovelybox Special Edition des Diogenes Verlag neben den vorgestellten Büchern auch die tollen, roten Notizbücher des Verlags in allen drei verfügbaren Größen. Ich habe diese aber bereits im Frühjahr vom Verlag zugeschickt bekommen und besitze sie nun deshalb doppelt. Auch wenn ich Notizbücher sehr liebe und ständig mehrere in Gebrauch habe, reicht mir ein Dreier-Set eigentlich vollkommen. Daher verlose ich unter allen die das nachfolgende Formular bis zum 30.09.2017 ausfüllen, ein Dreier-Set der roten Notizbücher des Diogenes Verlags.

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Teilnahmebedingungen:

  • Um an der Verlosung teilnehmen zu können, müsst Ihr mindestens 18 Jahre alt sein und innerhalb der EU wohnen.
  • Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 30.09.2017 um 24:00 Uhr.
  • Die Auslosung erfolgt am 01.10.2017.
  • Zur Ermittlung der Gewinnerin bzw. des Gewinners verwende ich Random.org.
  • Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird per Mail von mir benachrichtigt.
  • Den Gewinn werde ich innerhalb von 3 Tagen, nachdem mir die entsprechende Versandanschrift mitgeteilt wurde, mit der Deutschen Post versenden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Alle persönlichen Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und anschließend von mir gelöscht.

Viel Glück!

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