E-Reading
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Die Onleihe-App wird komfortabler

Nachdem das Ausleihe von eBooks über die Onleihe für alle eReader-NutzerInnen ja bereits deutlich angenehmer wurde (>>hier<< habe ich darüber berichtet), gibt es nun auch für alle, die eBooks auf dem Tablet bzw. Smartphone lesen, gute Neuigkeiten. Auch hier wird das Ausleihen und Lesen deutlich einfacher.

Bisher war das Entleihen und Lesen von eBooks der Onleihe auf dem Tablet oder Smartphone leider etwas umständlich – zu umständlich, für meinen persönlichen Geschmack. Denn zum Lesen der eBooks benötigte man eine andere App als zum Entleihen. Das war zwar grundsätzlich nicht weiter tragisch. Für mich war aber trotzdem noch nie so ganz nachvollziehbar, warum man hierfür nicht eine Lösung aus einer Hand anbieten kann. Die Onleihe hatte nun aber scheinbar erbarmen und – siehe da – man kann eben doch.

Seit vorgestern ist ein Update der iOS-App erhältlich, mit dem die Onleihe-App u.a. auch um einen internen Reader ergänzt wird. Beim Antippen eines eBooks wird man nun gefragt, ob man über den internen oder einen externen Reader lesen möchte.

Screenshot 1: Readerauswahlmenü der neue Onleihe-App

Screenshot 1: Readerauswahlmenü der neue Onleihe-App

Viele Einstellungsmöglichkeiten bietet der neue App-interne Reader nicht. Lediglich die Schriftgröße lässt sich anpassen. Dafür ist er intuitiv bedienbar. In die Einstellungen gelangt man, indem man den unteren Bildschirmrand antippt. Das kennen die meisten schon von anderen Readern.

Schön fand ich, dass der Reader in den Einstellungen auch die Möglichkeiten bietet, das Inhaltsverzeichnis einzusehen (Antippen des Buch-Symbols) und sogar innerhalb eines eBooks nach bestimmten Worten zu schen (Antippen der Lupe). Außerdem braucht man keine aktive Internetverbindung mehr hat man das eBook erst einmal im internen Reader geöffnet. Auch das gefiel mir.

Screenshot 2: Einstellungsmöglichkeiten des neuen internen Readers der Onleihe-App

Screenshot 2: Einstellungsmöglichkeiten des neuen internen Readers der Onleihe-App

Ansonsten bleibt es natürlich eine Smartphone- und Tablet-App mit dem nun bereits schon öfter geäußerten Nachteil des schnellen Ermüdens der Augen durch das spiegelnde und leicht blendende Display. Wer jedoch nicht so schlechte und empfindliche Augen hat wie ich, wird dank den neuen komfortablen Funktionen jede Menge Spaß mit der neuen Onleihe-App haben.

Bislang ist das Update nur für iOS-App verfügbar. Ein Update der Android-App ist aber in den kommenden Wochen ebenfalls geplant.


Übrigens gibt es noch eine gute Nachricht von der Onleihe: auch die eBooks der Holtzbrinck-Gruppe, zu der u.a. auch KiWi, Rowohlt, Droemer Knaur und S. Fischer gehören, sind demnächst in der Onleihe verfügbar. Bislang verweigerte sich Holtzbrinck dem Onleihe-Modell und setzt ausschließlich auf die eBook-Flatrate Skoobe. Damit ist nun nur noch der Bonnier-Konzern mit Piper, Ullstein und Carlsen nicht in der Onleihe zu finden.

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