Lieblingsleseplatz
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Lieblingsleseplatz #64: Elke von „Sunsys Blog“

Ich freue mich, Euch heute den Lieblingsleseplatz eines Dauergasts meiner Twitter Timeline präsentieren zu können. Elke von „Sunsys Blog“ bin ich schon gefolgt, bevor ich selbst gebloggt habe. (Ihren Twitter-Account findet Ihr >>hier<<.) Uns beide eint nicht nur die Liebe zum Lesen im Allgemeinen sondern auch zu eBooks und Hörbüchern; letztere am liebsten in der unschlagbaren Stephen King / David Nathan-Kombination. Seit einigen Wochen hat Elke einen neuen Lesesessel, den sie Euch gerne bei mir zeigen möchte.

Wo liest du am liebsten? Warum?

Bislang hatte ich keinen Lieblingsleseplatz, ich habe einfach da gelesen, wo es ging und ich Platz hatte. Bis Anfang Februar war das meistens mein Bett, nach meinem Umzug hab ich mich dann erst einmal auf mein Sofa gelümmelt, aber nun habe ich meinen Lieblingsleseplatz zuhause, nämlich meinen Lesesessel mit Hocker. Da kann ich mich so richtig schön hinein lümmeln (mit meinem Lesekissen im Rücken), die Beine auf den Hocker legen oder anwinkeln, manchmal auch alles zappelnder Weise, während ich lese, wenn das Buch so voller Spannung steckt, dass ich einfach nicht weiß, wohin mit mir 😉 . Passender Weise habe ich auch einen Deckenfluter mit Leseleuchte 😀 So liest es sich einfach wunderbar!

Elkes neuer Lesesessel; Foto: Elke Röhrig

Elkes neuer Lesesessel; Foto: Elke Röhrig

Welches Format (eBook, Taschenbuch, Hardcover) bevorzugst du? Warum?

Diese Frage ist nicht einfach, denn es kommt ganz einfach auf das Buch an. Warum? Ich sammle gern Reihen, wenn sie mir gefallen, und da möchte ich am liebsten bei dem Format und der Ausgabe bleiben, mit der ich begonnen habe. Leider lassen mich die Verlage da auch manchmal im Stich und ändern einfach das Ausgabeformat innerhalb einer Reihe. Finde ich furchtbar!

Da ich glückliche Besitzerin eines eReaders bin (eigentlich sogar von zweien), bevorzuge ich inzwischen größtenteils beim Kauf eBooks, weil ich ganz einfach eine komplette Bibliothek in der Handtasche dabei habe und überall bei Bedarf lesen kann. Besonders toll beim eReader finde ich auch, dass er beleuchtet ist, und ich die Schriftgröße verändern kann, wenn meine Augen abends müde sind und nicht mehr so wollen (frau wird halt alt). Auch mein Reisegepäck bietet seitdem mehr Möglichkeiten für Kleidung, da die dicken Wälzer wegfallen.

Aber ich liebe es auch, besonders schöne Cover mit Prägung oder/und Zeichnungen etc. quasi mit den Händen zu betasten, während ich sie gierig betrachte. Etwaige Karten auszubreiten und mich in der Story zu verlieren. Deshalb werden auch die noch freien Stellen in meinen Bücherregalen noch gefüllt werden, ganz klarer Fall – Und ganz ehrlich: Was gibt es Schöneres als den Duft eines gedruckten Buches? Hach.

Was gehört für dich zur perfekten Lesezeit (Tee, Kekse, Kuscheldecke)?

Wie man unschwer auf meinem Hocker erkennen kann, ist die Kuscheldecke ein MUSS. Ein Lesekissen im Rücken, das ich nach Lust und Laune in Position quetschen kann, welches alles mitmacht und mir eine gute Stütze ist, gehört ebenfalls dazu. Habe ich länger Zeit zum Lesen, dann mache ich mir einen Tee. Das Knabbern beim Lesen habe ich mir größtenteils abgewöhnt, weil es durchaus vorkommen kann, dass ich nicht merke, wie ich die komplette Schüssel Erdnüsse, Erdnussflips oder m&m’s verputze. Anschließend ist mir dann schlecht, und auch die Wage schüttelt den Kopf. Manchmal habe ich aber auch wirklich Appetit auf etwas dabei, dann nasche ich durchaus ein bisschen. Ist aber wie gesagt eher selten geworden und kein MUSS.

Muss es bei dir ganz still sein, wenn du liest, oder läuft im Hintergrund Musik oder sogar der Fernseher?

Auch das ist von der Situation abhängig. Wenn ich im Zug oder dem Flugzeug lese, gibt es ja immer eine Geräuschkulisse, die mich nicht stört.  Manchmal kommt man sogar ins Gespräch mit seinem Nachbarn oder Gegenüber und kann sich über Bücher austauschen J. Aber wenn ich es mir zuhause gemütlich mache und wirklich Zeit habe zum Lesen, also keine Verpflichtungen warten und das soziale Leben ausnahmsweise außen vor bleibt, dann zünde ich eine Kerze an, mache mir einen Tee, hole mir vielleicht eine Yogurette, kuschle mich in die Decke, schlage mein Buch auf und entschwinde in eine andere Galaxie, ein anderes Land, eine andere Zeit oder ein völlig anderes Leben, tauche ein und vergesse alles um mich herum. Dann brauche ich nichts als mein Buch, Musik oder der Fernseher würden dann stören.

Wenn ich im Wartezimmer lese, dann läuft meist Musik, die Menschen um mich herum quatschen in fremden Sprachen, die Sprechstundenhilfe ruft Namen auf – und ich höre auf unerklärliche Weise irgendwann nur meinen Namen – alles andere blende ich aus. Bücher sind einfach ganz besondere Schätze und für mich das Wichtigste überhaupt


Das sagt Elke sonst noch über sich selbst:

Ich bin seit Jahren Bloggerin. Bei mehreren Anbietern habe ich schon gebloggt. Hängen geblieben bin ich bei Blogspot von Google. Mein Blog heißt Sunsys Blog (mein Spitzname seit vielen Jahren). Motto meines Blogs ist: Schottland – Lesen – Hören – Stricken. Anfangs habe ich noch über mehr als nur Bücher gebloggt, aber es gab da unschöne Vorkommnisse, weswegen ich seitdem alles, was privat ist, aus dem Blog heraushalte. Nach Schottland werde ich wohl so schnell auch nicht wieder fahren, und auch der Strickvirus hat mich seit 3 Jahren verschont. Irgendwann kommt er bestimmt wieder, aber ich werde nichts forcieren und mache in meiner Freizeit einfach das, wonach mir der Sinn steht. Und sehr oft ist dies ein Buch oder Sport.

Auf "Sunsys Blog" schreibt Elke vor allem über Bücher.

Auf „Sunsys Blog“ schreibt Elke vor allem über Bücher; Foto: Elke Röhrig

Gerne treffe ich andere Leseratten, die ich bei Twitter kennen gelernt habe, fahre aber nicht mehr zu den Buchmessen. Da sind mir einfach zu viele Menschen auf zu engem Raum. Inzwischen wurde bei mir auch offiziell LESEN diagnostiziert (bei Influenza Bookosa). Doch, ich kann sagen, dass Bücher mein Leben füllen und mir sehr wichtig sind. Da ich ständig neue Autoren entdecke, gibt es nicht wirkliche Lieblingsbücher oder -Autoren, wenn ich auch von manchen Autoren alles kaufe, was sie schreiben ;). Bei Stephen King kaufe ich inzwischen nur noch Hörbücher, denn David Nathan liest Kings Bücher einfach genial, diese Symbiose ist für mich etwas ganz Besonderes. – Lieblingsgenre? So gut wie alles. Wenn sich die Beschreibung spannend anhört, keine Vampire darin vorkommen (ist für mich ein no-go) und das Ganze nicht zu abgedreht oder albern, kitschig ist, dann lese ich es.

Ah, doch ich habe ein bis zwei Lieblingsbücher! „Jane Eyre“ kann ich immer wieder lesen. Dieses Buch begleitet mich schon so viele Jahre… und „Herr aller Dinge“ von Andreas Eschbach. Dieses Buch habe ich in fast allen Ausgaben, die es gab: gekürztes und ungekürztes Hörbuch, eBook und Hardcover. Dieses Buch ist einfach genial in meinen Augen und vereint so viele Genre!


Elke hat meine Fragen am 24.02.16 beantwortet.

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