Liebling, Roman
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Liebling #5: „Bei den Wilden Kerlen“ von Dave Eggers

Bereits seit 10 Wochen ist Dave Eggers mit seinem neuen Roman „Der Circle“ in den Bestsellerliste vertreten. Aktuell belegt er Platz 8.

Das Buch schlug zu Beginn ein wie eine Bombe. In meiner örtlichen Buchhandlung war es eine Zeit lang sogar nicht verfügbar. Diesen Zustand kannte ich bis dato von Büchern noch nicht, und wenn dann höchstens von solchen krassen Hype-Geschichten wie Harry Potter. Aber Dave Eggers hat es geschafft.

Ich gönne es ihm, denn schließlich stammt eines meiner absoluten Lieblingsbücher aus seiner Feder. Der Stoff ist jedoch ein vollkommen anderer.

Klappentext

Durch Anklicken des Covers gelangt Ihr auf die Verlagshomepage mit weiteren Infos zum Buch

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Der Klassiker von Maurice Sendak als herrlich anarchischer Roman.

„Bei den wilden Kerlen“, der hinreißende All-Age-Roman von Dave Eggers, entstand auf Wunsch von Maurice Sendak, dem Autor des Bilderbuch-Klassikers „Wo die wilden Kerle wohnen“. Eggers’ Roman wurde von Spike Jonze fürs Kino verfilmt. Roman und Film wurden von der Kritik gefeiert und sind ein anhaltender Publikumserfolg.

Der achtjährige Max, Sohn getrennter Eltern, frech, wild und sensibel zugleich, rennt nach einem Streit mit seiner Mutter von zu Hause fort und kommt nach langer Fahrt übers Meer zur Insel, wo die wilden Kerle wohnen: riesige, launenhafte Wesen, die ihn bald zu ihrem König machen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt, das Max im Innersten verändert.

Was macht das Buch zu meinem Liebling?

Wofür Marie Sendack in seiner Bildergeschichte nur 333 Worte braucht, reicht bei Dave Eggers für einen 272 Seiten starken fantastischen Roman. Bei Dave Eggers wird Max´Reise zum großen Abenteuer. Dabei beweist er gleichermaßen Humor, Herz und Empathie.

Mich hat es zutiefst beeindruckt, wie viel Eggers aus diesem Kinderbuchstoff herausholen konnte. Er zeigt hierin großes Einfühlungsvermögen und Talent, wenn es darum geht, kindlichen Gefühlen und Empfindungen so Ausdruck zu verleihen, dass sie schließlich auch einen Erwachsenen anrühren. Dabei hat der Roman aber nichts von der kindlich-anarchischen Art und dem wilden, freien und unbeschwerten Lebensgefühl, welches das Kinderbuch ausmacht, verloren. Genau in dieser gelungenen Balance liegt der besondere Charme dieses Buchs.

Das erzählte Abenteuer bewegt und verändert so nicht nur den kleinen Max, sondern auch Eggers` Leser. Es ist genau die richtige Lektüre für alle, die manchmal am liebsten einfach laut schreien und irgendetwas unter möglichst großem Lärm kaputt machen würden, weil sie das Leben einfach zur Verzweiflung treibt.

Ich habe das Buch vor 2 oder 3 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und es noch an einem der Weihnachtsfeiertage in einem Stück durchgelesen, so flüssig, unterhaltsam und spannend ist es erzählt.
Beim Tippen dieser Zeilen bekomme ich auch prompt Lust, das Buch wieder einmal zu lesen…

Was ich sonst noch zu dem Buch sagen möchte:

Zu Dave Eggers Roman „Bei den wilden Kerlen“ gibt es auch einen Kinofilm, bei dem Spike Jonze („Being John Malkovich“) Regie führte.

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