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Auf einen Tee mit Biografienblogger und -autor Gernot Uhl

Endlich darf ich Euch mal wieder ein Interview präsentieren. Zu Gast habe ich dazu Gernot Uhl, Biografien-Blogger „Eulengezwitscher“ und Autor der E-Book-Reihe „Bibliothek der Wagemutigen“, aus der ich Euch >>hier<< bereits die seine Westwood-Biografie vorstellte. Gernot Uhl ist Jahrgang 1980 und promovierter Politikwissenschaftler. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt er im Nahetal am Hunsrück. Schon seit seiner Kindheit sind Lebensgeschichten seine Leidenschaft. Ich habe mit ihm über die Faszination Biografie, seine eigene Buchreihe und das Für und Wider von E-Books gesprochen. Über die Faszination an Biografien Gernot, was genau fasziniert dich so sehr an außergewöhnlichen Biografien? Der Perspektivwechsel. Beim Lesen von Biografien kannst Du die Welt durch andere Augen sehen. Lebensgeschichten mitzuerleben, mich auf ungewohnte Perspektiven einlassen und meine eigene Sicht der Dinge mal hintenanzustellen – das macht für mich die Faszination an Biografien aus. Bei so viel Leidenschaft für Lebensgeschichten, gibt es doch bestimmt eine Biografie, die du mir besonders an Herz legen kannst – neben deinen eigenen Büchern natürlich. Dann empfehle Dir das Buch „Helga“ aus dem Krüger-Verlag. (Anmerkung: Verlinkt ist …

Lieblingsschreibplatz #12: Majon Wallis

Dieser Lieblingsschreibplatz ist zugleich auch ein Lesetipp zum Thema Starke Frauen. Mit Lady Lanwoods kühner Plan ist im vergangenen Jahr der erste Roman von Major Wallis erschienen. In dem historischen Roman setzen sich zwei englische Ladys auf ihre Weise gegen das gängige Frauenbild ihrer Zeit zur Wehr, in dem sie ihr technisches Verständnis auf der Weltausstellung in London bzw. hinter der Fotokamera unter Beweis stellen. – Ein spannender Stoff, wie ich finde. Scheiben & Malen/künstlerisch arbeiten gehören schon sehr lange zu Majons Leben. Angefangen hat das Schreiben mit Lyrik, dann die ersten Kunstausstellungen, später kurze Liebesromane für Zeitschriften, vor fast einem Jahr dann der erste Roman. Hier gibt sie nun einen kleinen Einblick in ihren Schreiballtag. Wo schreibst Du am liebsten und warum? Am liebsten sitze ich in der Couchecke, Laptop auf den Knien, eine Tasse Tee und Kekse in Reichweite, manchmal Cara (einen unserer zwei Hunde) neben mir. Die vierpfotige Muse fordert natürlich Tribut in Form von Streicheleinheiten, das passt oft gut – wenn ich feststecke, nach einem bestimmten Ausdruck suche, ist ein kurzes …

Lieblingsschreibplatz #10: Wolfgang Eicher

Heute darf ich wieder einen Gast auf meinem Blog begrüßen. Nach meinem bewährten 1-2-5-Schema erzählt Autor Wolfgang Eicher von seinen Schreibgewohnheiten und lässt uns einen Blick in sein Wohnung werfen. Wolfgang Eicher ist 41 Jahre alt und lebt in Wien. Er schreibt bereits seit seinem 15. Lebensjahr. Sein Roman „Die Insel“ der im März letzten Jahres bei Duotincta erschien, war bereits sein fünfter Roman – und zu diesem Zeitpunkt schon stolze 15 Jahre alt. Schreiben ist für Wolfgang Eicher ein Prozess, der sich vor allem im Kopf abspielt und erst sehr viel später auf dem Papier bzw. Computerbildschirm. In seinem Interview wird deutlich, dass das Schreiben für ihn nicht nur ein Teil seines Lebens ist, sondern fast alle Bereiche durchzieht. Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich schreibe fast ausschließlich vor dem Computer. Das ist nicht sehr romantisch, aber am einfachsten bei der weiteren Bearbeitung der Texte. Meinen Computerplatz habe ich jedoch recht vorteilshaft eingerichtet. Die Sonne, wenn sie scheint, scheint mir ins Gesicht, manchmal blendet sie so sehr, dass sie mich in eine Pause …

Lieblingsschreibplatz #10: Manuel Wagner

Nach einem ungeplanten Weihnachtsurlaub melde ich mich nun hier auf meiner vituellen Tee- und Leselounge zurück. Ich hoffe, ihr hattet angenehme Feiertage und seid buchig beschenkt worden. Ich habe heute einen neuen Lieblingsschreibplatz für euch im Gepäck. Er stammt von Manuel Wagner, der mit Nur ich bin normal im November sein erstes Buch veröffentlichte. Darin präsentiert er dem Leser durch die Augen seines einsamkeitliebenden Ich-Erzälers einen sehr originellen, bisweilen etwas skurrilen Blick auf die Welt. Aus dieser ungewöhnlichen Perspektive  des von seiner Umwelt und seinen Mitmenschen gleichmaßen genervten Eigenbrödlers erzählt Manuel Wagner eine Vielzahl amüsanter, absurder und manchmal recht seltsamer Episoden. Entstanden ist Nur ich bin normal hier: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich schreibe am liebsten auf der Couch im Wohnzimmer. Mein Partner hat mir zwar mal einen Schreibtisch eingerichtet, aber dieses Möbelstück hatte so etwas Forderndes, als ob es mich zwingen wollte zu arbeiten. Ich brauche beim Schreiben unbedingt das Gefühl, frei zu sein, frei vom Alltag, frei von negativen Gedanken. Schreiben soll etwas Gutes sein und die warme weiche Couch …

Lieblingsleseplatz #72: Alexandra von Read Pack

Es ist mir immer eine besondere Freude, wenn ich LieblingsbloggerInnen, AutorInnen oder Bekannte aus dem „echten“ Leben für ein 1-2-5-Interview erwärmen kann. Heute ist so ein besonderer Tag, denn Alexandra von „Read Pack“ spricht ein wenig über ihre Lesegewohnheiten. Wie genau ich Alexandra „kennengelernt“ habe, weiß ich gar nicht mehr. „Kennengelernt“ steht deshalb in Anführungszeichen, weil wir uns nur für das Netz kennen, aber noch nie live begegnet sind. Dennoch ist sie mir irgendwie schnell zu einer lieb gewonnenen Lesepartnerin geworden, die auch gerne als „Bücherzwilling“ bezeichne. Damit möchte ich ausdrücken, dass wir fast immer den gleichen Büchergeschmack haben. Deshalb wandern Alexandras Lieblingsbücher zwischenzeitlich fast automatisch auf meine Wunschliste. Die Dunkle Turm-Reihe von Stephen King hätte ich ohne sie beispielsweise nie angefangen – und echt etwas verpasst! Gerade weil ein Treffen im realen Leben trotz aller Gemeinsamkeiten und der relativ geringen Entfernung nach wie vor aussteht, freue ich mich sehr, dass mir Alexandra einen privaten Einblick in ihre Lesegewohnheiten gegeben hat. Liebe Alexandra, schön, dass Du an meiner kleine Reihe teilnimmst. Kommen wir gleich ohne …

Lieblingsschreibplatz #9: Jane Do

Ich freue mich sehr, euch endlich einen neuen Lieblingsschreibplatz präsentieren zu dürfen. Zumal es sich diesmal um eine Autorin handelt, in deren Büchern meist starke Frauen unterschiedlichen Alters im Mittelpunkt stehen, die ihren eigenen Weg gehen und sich nichts gefallen lassen. „Jane Do“ ist ein (geschlossenes) Pseudonym, das die Autorin verwendet, um ihre Privatsphäre konsequent zu schützen. „Do“ steht hierbei für ihre Heimatstadt Dortmund – und „Jane“ war eine spontane Eingebung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Germanistik entschied sie sich für eine klassische Laufbahn in einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Ihre kriminelle Energie tobt sie ausschließlich in ihren Büchern aus, die provokant, schräge und voll von tiefschwarzem Humor sind. In ihrer Freizeit schreibt Jane Do bitterböse Kurzgeschichten und Satiren, aber auch gesellschaftskritische Regionalkrimis, in deren Mittelpunkt eine freche Amateur-Schnüfflerin steht. Hier entstehen ihre Geschichten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich nutze ein Laptop, um möglichst mobil zu sein. Aber ich arbeite am liebsten an meinem PC in meinem Arbeitszimmer, das im Dachgeschoss meines Stadthauses liegt. Wenn ich die Tür hinter mir …

Lieblingsschreibplatz #8: J. F. Sebastian

Jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer und das Wetter trüber wird, zieht es mich immer zu den Fantasybüchern. Daher freut es mich ganz besonders, Euch heute den Lieblingsschreibplatz eines Autors für fantasievolle Jugend-Thriller vorstellen zu dürfen. In 12- Die Akademie der Zeit ändert sich das Leben des 13jährigen Daniels von einem Moment auf den anderen ganz grundsätzlich. Er lernt ein Mädchen kennen, wird von einem mysteriösen Fremden verfolgt, erfährt ein unglaubliches Geheimnis über seine Familie und muss schmerzhaft feststellen, dass es mehr als nur eine Welt gibt. Eine Leseprobe findet Ihr >>hier<<. Autor dieses spannenden Jugend-Sci Fi-Fantasy-Buchs ist J.F. Sebastian, der 1978 im fränkischen Ansbach geboren wurde. Hauptberuflich arbeitet der ausgebildete Informatiker und studierte Ingenieur heute als Softwareentwickler. Zuvor war er viele Jahre als Redakteur und Autor für die Film-, Fernsehen- und Internetbranche tätig. Seine Freizeit verbringt er gerne mit dem Schreiben von Geschichten, die nicht nur er selbst gerne lesen würde. Und so schreibt J. F. Sebastian am liebsten: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Also mittlerweile schreibe ich am liebsten in der Bibliothek …

Lieblingsschreibplatz #7: Sabrina Ruhmann

Heute habe ich endlich wieder ein 1-2-5-Interview für euch. Zum heutigen Erscheinungstermin ihres Debütromans Bruchlandung auf Wolke 7 stellt Sabrina Ruhmann ihren Lieblingsschreibplatz vor. Sabrina Ruhmann ist 32 Jahre alt und arbeitete bisher als Redakteurin und im Marketing. Neben dem Schreiben ist das Reisen ihre zweite große Leidenschaft. Aber obwohl sie bekennender Irlandfan ist, spielt Bruchlandung auf Wolke 7 in Island, wo sie ihre Hochszeitreise verbrachte. In Sabrinas erstem Roman findet sich Erotikautorin Samantha nach einer Notlandung in Island wieder, anstatt in Edinburgh die Filmpremiere ihres Bestsellerromans zu feiern. Dass im Chaos der Notlandung auch noch ihre Handtasche verloren ging, in der sich neben Geld und Handy auch ihr Laptop mit dem neusten Manuskript befand, hebt Samanthas Stimmung auch nicht gerade. Einziger Lichtblick ist der gut aussehende Backpacker Mike, mit dem sie die Verfolgung nach ihrer Handtasche aufnimmt. Bruchlandung auf Wolke 7 erscheint heute als eBook bei LYX, wo ihr auch eine Leseprobe finden könnt. Entstanden ist es hier: Wo schreibst Du am liebsten und warum? Ich bin Starbucks-Schreiberin. Das liegt nicht am Kaffee, sondern an der …