Alle Artikel in: Interview

Auf einen Tee mit Biografienblogger und -autor Gernot Uhl

Endlich darf ich Euch mal wieder ein Interview präsentieren. Zu Gast habe ich dazu Gernot Uhl, Biografien-Blogger „Eulengezwitscher“ und Autor der E-Book-Reihe „Bibliothek der Wagemutigen“, aus der ich Euch >>hier<< bereits die seine Westwood-Biografie vorstellte. Gernot Uhl ist Jahrgang 1980 und promovierter Politikwissenschaftler. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt er im Nahetal am Hunsrück. Schon seit seiner Kindheit sind Lebensgeschichten seine Leidenschaft. Ich habe mit ihm über die Faszination Biografie, seine eigene Buchreihe und das Für und Wider von E-Books gesprochen. Über die Faszination an Biografien Gernot, was genau fasziniert dich so sehr an außergewöhnlichen Biografien? Der Perspektivwechsel. Beim Lesen von Biografien kannst Du die Welt durch andere Augen sehen. Lebensgeschichten mitzuerleben, mich auf ungewohnte Perspektiven einlassen und meine eigene Sicht der Dinge mal hintenanzustellen – das macht für mich die Faszination an Biografien aus. Bei so viel Leidenschaft für Lebensgeschichten, gibt es doch bestimmt eine Biografie, die du mir besonders an Herz legen kannst – neben deinen eigenen Büchern natürlich. Dann empfehle Dir das Buch „Helga“ aus dem Krüger-Verlag. (Anmerkung: Verlinkt ist …

Interview mit duotincta-Mitbegründer und Verleger Jürgen Volk

Zum diesjährigen Indiebookday habe ich nicht nur einen Buchtipp („crystal.klar“ von Dominik Forster) für Euch. Jürgen Volk hat mir auch ein paar Fragen zum von ihm mitbegründeten Verlag duotincta beantwortet. Er ist dort für die Bereiche Marketing, Vertrieb und PR verantwortlich. Ich habe mit ihm über den jungen Verlag, die Buchbloggerszene und natürlich den Indiebookday gesprochen. Der Verlag duotincta ist noch recht jung. Was waren Deine Beweggründe dafür, einen eigenen Verlag zu gründen? Die duotincta, so wie sie heute vor uns steht, war am Anfang eigentlich als ganz kleines E-Book-Projekt geplant. Wir wollten in unserer Freizeit gemeinfreie Texte, die uns lieb sind, im E-Book-Format und – ganz weit in der Zukunft – dann als Printfassung den Lesern wieder zugänglich machen. Irgendwie hat dann eines zum anderen geführt und da wir drei ja alle aus der Verlagsbranche kommen und die Gegenwartsliteratur lieben, haben wir eine andere Richtung eingeschlagen. Mittlerweile ist so viel zu tun, dass die gemeinfreien Texte vorerst auf Eis liegen … Allerdings ist auch jetzt Stand der Dinge, dass wir alle anderen Tätigkeiten nachgehen …

Interview: T.S. Orgel

Ich freue mich sehr, dass sich nach dem kurzen Gespräch beim Blog`n`Talk während der Buchmesse nun tatsächlich noch eine Möglichkeit ergeben hat, auch meine restlichen Fragen an Tom und Stephan Orgel zu stellen. Aber um ehrlich zu sein: Ich war auch ein wenig aufgeregt, denn dies ist mein erstes Interview, bei dem ich selbst die Fragen stellen (und nicht „nur“ beantworten) werde. Über das Schreiben und den Schreiballtag Gleich zu Beginn muss ich Euch etwas gestehen: „Die Blausteinkriege“ war tatsächlich das erste Buch von Euch, das ich gelesen habe. Jetzt bin ich so angefixt, dass ich überlege, auch „Orks vs. Zwerge“ zu lesen. Mich würde daher interessieren, ob es Gemeinsamkeiten bzw. Parallelen zwischen den beiden Reihen gibt und wo die Hauptunterschiede liegen? Stephan: Die Welten von „Orks vs. Zwerge“ und „Blausteinkriege“ haben auf den ersten Blick recht wenig gemeinsam. In der einen findet man einige sehr klassische, handfeste Fantasyrassen in der anderen (hauptsächlich) nur Menschen. In „Orks vs. Zwerge“ sind die Fronten klar erkennbar, in den Blausteinkriegen kämpft und intrigiert irgendwie jeder gegen jeden. Wenn …